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Bevor Sie die Entscheidung treffen, mir als Patient
Ihr Vertrauen zu schenken, sollen Sie die Gelegenheit haben, etwas über
mich persönlich zu erfahren.
Ich bin Jahrgang 1950 und über meinen ursprünglichen Beruf als med.-techn. Assistentin – als diese war ich in der Radiologie, der Transfusionsmedizin, der Rechtsmedizin, der pharmazeutischen Industrie und in der biochemischen Forschung tätig – auf den Pfad der Naturheilkunde gekommen. Nach meinem Staatsexamen als MTA im Jahre 1970 in Stuttgart habe ich in der Berufspraxis verschiedene Erfahrungen gemacht, die in mir zu der Frage führten "kann es das so denn sein?" Also suchte ich nach neuen Wegen und nach einer Möglichkeit, die verschiedenen Fachrichtungen, die meines Erachtens erforderlich sind, um einen Menschen ganzheitlich zu sehen und zu behandeln - d.h. neben medizinischem Wissen auch das Wissen aus Physik, Chemie, Philosophie und Psychologie nicht isoliert zu sehen, sondern fachübergreifend miteinander zu verknüpfen - Zusammenzufügen zu einem Ganzen. |
Paris, 1998 |
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So kam ich auf den Beruf der Heilpraktikerin,
der mir die Gelegenheit bot, den "Dingen ganz- heitlich auf den Grund" zu
gehen, erweitert und ergänzt durch meinen persönlichen Erfahrungsschatz.
Bis heute ist es mein Weg geblieben, den roten Faden zu finden, die
Wurzeln der Ereignisse - sei es auf körperlicher und / oder auf seelischer
Ebene, mit dem Ziel, Stein um Stein ein Mosaik entstehen zu lassen um diesem
wiederum durch eine ganz persönliche, individuelle Therapie gerecht
zu werden. Bei einer ganzheitlichen Behandlung geht es also um mehr als um
reine Symptomenbeseitigung, der Weg ist oft länger und nur im Idealfall
geradlinig. Um so mehr sind also Geduld, Verständnis des therapeutischen
Vorgehens und - das sich vertrauensvolle Einlassen auf diesen Weg - gefragt.
Nach meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin und der amtsärztlichen Überprüfung im Jahr 1981 in Stuttgart sammelte ich in über 18 Jahren - davon über mehrere Jahre mein Beruf als MTA begleitend - Erfahrungen als Heilpraktikerin in freier Praxistätigkeit. Schwerpunktmäßig habe ich folgende Ausbildungen absolviert: |
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| - | Phyto-Aromatherapie (1983) Jean Bernard Meyer, Straßburg |
| - | Manuelle Lymphdrainage (1988), Dr. Vodder-Schule, Walchsee |
| - | Psychotherapeutenausbildung, |
| Deutsche Paracelsusschulen, München, (1990 – 1992) | |
| Abschlussarbeit : Analyse und Erstellung eines Therapievorschlages am Fallbeispiel "Depression" |
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| - | Tibetanische manual-energetische Balance (1994/1995), |
| Theresia Schaffer, Schule für angewandten Yoga, Köln/Passau | |
| - | Neuraltherapie nach HUNEKE (1996), BGZ Haan |
| - | Klassische, antimiasmatische Homöopathie nach S. HAHNEMANN, |
| Rhein-Ruhr-Akademie Bochum (1996 – 1998) | |
| Für meine experimentelle Abschlussarbeit über die "Wirksamkeit homöopathischer | |
| Arzneimittel an Tumorzellkulturen" erhielt ich 1998 den Anerkennungspreis der | |
| Stiftung Deutscher Heilpraktiker. |
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Parallel zu meiner Praxistätigkeit hielt ich
im Zeitraum von 1979 bis 1989 Kurse, Vorträge und Unterrichtseinheiten
an öffentlich anerkannten Bildungseinrichtungen (Volkshochschulen und
Frauenbildungsstätten) ab.
Im Rahmen meiner Praxistätigkeit in Dortmund habe ich als Gastrednerin in verschiedenen Selbsterfahrungsgruppen der Tumornachsorge Vorträge gehalten sowie in meiner Praxis eigene Vortragsreihen veranstaltet zu folgenden Themen: Körpersprache; Krankheit als Chance; Äußere Zeichen innerer Krankheiten; Frauen in der Lebensmitte usw. Außerdem setzte ich mich intensiv mit der Farbenlehre und der
Farbheilung auseinander, einer im Altertum erfolgreich praktizierten Heilweise.
Mein tiefes Interesse gilt energetischen und feinstofflichen Prozessen und deren Wirkungsweisen, zu denen letzten Endes auch die klassische Homöopathie gehört. Die "zwei Seiten" in mir - naturwissenschaftliche Kenntnis
und para - wissenschaftliche Er-kenntnis - haben sich im Lauf der Jahre immer
mehr zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefügt. Das Verstehen und
die Kenntnis des einen ist bei vielen Fragestellungen wertvolle Ergänzung
in der Betrachtungsweise und beim Verstehen des anderen geworden.
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